Die heiße Probenphase beginnt


Premiere der Joggerkomödie
Lauf-Alter-Lauf! Oder die Suche nach Glückseligkeit
Nur noch 33 Tage bleiben die Fragen unbeantwortet, haben sie das Glück gefunden?
Kann man durch Joggen glücklich werden?
20. Juli 2018, 20.00 Uhr
Sportplatz Almenhof, 48er Platz
August-Bebel-Str., Ma-Almenhof
Der Weg zum Spielort ist ausgezeichnet.
Abendkasse vor Ort.
Reservierungen über Reservix
oder Kartentelefon: 154 976
Wir habens geschafft! Teil 3 – vom Mannheimer Staffelmarathon
Frage 3:
welche Beobachtungen hast du auf der Strecke gemacht?
Insbesondere was die Zuschauer betrifft.
Carolin: Teilstrecke 3
Die Zuschauer auf meiner Strecke waren total toll. Ich bin ja in Seckenheim losgelaufen und da war schon super Stimmung. Aber eigentlich standen fast auf der gesamten Strecke Zuschauer, die einem zugejubelt haben. Besonders witzig war, als zwei ehemalige Schülerinnen von mir meinen Namen riefen und mich anfeuerten. Ich hab zurück gewunken und mich gefreut.
In Neuostheim standen und saßen auch viele am Straßenrand. Viele haben Tische nach draußen gestellt und auf der Straße gegrillt bzw. zu Abend gegessen. Bei einer Villa saßen zwei Frauen auf der Balustrade des Balkons und haben ihre Beine nach unten Baumeln lassen, ein Glas Sekt in der Hand.
Mit mir lief eine Feuerwehrmann in voller Montur, mit Helm, Uniform und Stiefeln. Ich glaube, der lief die ganze Strecke oder zumindest die halbe, der sah nämlich ziemlich fertig aus. Jedenfalls lief der oft genau auf meiner Höhe und immer wenn die Leute ihn sahen, fingen sie an zu jubeln. Ich hab also ziemlich viel Applaus mitgekriegt, obwohl der, glaub ich, nicht mir galt, sondern dem Feuerwehrmann.
Carolin
Wir habens geschafft! Teil 1 – vom Mannheimer Staffelmarathon
Wie ist dein Lauf verlaufen ?
Peter 6. Teilstück der Staffel – 8,8 km
Dunkel und einsam.
Die äußeren Bedingungen waren für mich optimal. Bis auf die Tatsache, dass es an machen Stellen richtig dunkel war und da
auch die Streckenposten schon in Feierabendstimmung waren, musste ich sehr aufpassen und eins um andere mal, bin ich,
weil die Streckenführung nicht ganz klar war, aus dem Rhythmus gekommen.
Ein Erfolgserlebnis ersten Grades war:
Mich hat keiner Überholt, aber ich viele.
Auf der Hannelore-Kohl-Promenade war absolut nichts los und dort war es mir unheimlich, so als ob der Geist von Hannelore dort spuken würde.
In der Ferne habe ich die „5 Stunden pace maker“ erblickt und nun gab es nur noch ein Ziel: diese einzuholen und dranzubleiben.
„Seit ihr mit den 5 Stunden im soll“
„ Wir sind sogar noch etwas drunter“.
Ich bin nicht drangeblieben, habe sie überholt.
Bei Km 39 beginnen zwei unangenehme Steigungen, jeweils über Brücken. Mancher Marathoni hat hier in den Gehmodus umgeschaltet.
Dann endlich in Mannheim. Nach dem roten Teppich im Schloss aber eine Enttäuschung.
Wieder zurück in den Schlosspark vorbei an Mensa und altem Eishockeystadion. Erst wenn
es Richtung Paradeplatz geht sind endlich Menschen zu sehen.
So viele wie eben um Mitternacht noch unterwegs sind.
An der Kunsthalle wartet das Team. Nochmal Motivation um dann gemeinsam durch den Zielbogen zu laufen.
Peter
Wir habens geschafft! Teil 2 – vom Mannheimer Staffelmarathon
Wie ist dein Lauf verlaufen ?
Isa 1. Teilstück der Staffel – 5,2 km
Als es los ging, war ich sehr darauf konzentriert, mein eigenes Tempo zu laufen und mich nicht mitreißen zu lassen. Das war wirklich schwer, weil mich ziemlich schnell beinahe ALLE überholt haben. Ich dachte nur „Scheiße, wie halten die das durch, wenn die so schnell losrennen?“ Ich habe mich die ersten paar hundert Meter immer wieder umgedreht um zu sehen, wie weit ich noch vor den offiziellen Schlussläufern war. Zu meinem großen Schrecken wurde der Abstand verdammt schnell immer kleiner, und dann hatten sie mich auch schon überholt.
Das war aber zu meiner Überraschung der Moment, ab dem es mir dann auch egal war, dass die anderen viel schneller sind als ich. Ich bin einfach stur mein Tempo weitergelaufen. Und siehe da, nach und nach sind Läufer ins Gehen verfallen und auf einmal war ich diejenige, die Leute überholt hat, und das noch bevor ich Kilometermarke 2 erreicht hatte. Sogar an den Schlussläufern, die zwischendurch am Rand standen und sich mit Zuschauern unterhielten, bin ich noch vor Kilometermarke 3 vorbeigekommen und habe sie bis zu meinem Übergabepunkt auch nicht wiedergesehen.
Isa
Noch 22 Stunden

Noch 6 Tage und 5 Stunden
Seit nun fast einem Jahr sind wir auf der Suche nach Glückseligkeit.
So manche Frage mit spöttischem Unterton habe wir ertragen müssen:
„ Na, habt ihr das Glück schon gefunden?“
Wir lassen nichts unversucht!
Deshalb werden wir auch beim Dämmermarathon starten. Einige zum ersten mal bei so einem großen Lauf.
Unser Mixed-Team könnt ihr an unserem LAUF-ALTER-LAUF Logo erkennen und uns zujubeln.
Den Zieleinlauf haben wir schon vor Augen………..
Peter
Warum Marathon?
D a n i e l a Teil 2
- Was war letztendlich Deine Motivation Dich dann bei einem Lauf anzumelden?
Mein Vater hat mich von 5 auf 21 km motiviert – jetzt wollte ich eine mutige Entscheidung treffen.
- Wie lange hast du dich auf den Marathon vorbereitet?
½ Jahr, nachdem ich aber schon die Halbmarathon Distanz geschafft hatte.
- Wie ist der Lauf in der ersten und wie in der zweiten Hälfte gefühlsmäßig verlaufen?
Wenn nach dem Start die ersten Kilometeranzeigen kommen ist es erstmal hart. „Ok, das waren jetzt 3 von 42 Kilometern. Oh mein Gott.“ Da mussten wir ganz schön aufpassen, um den Mut nicht zu verlieren. Dann wird es besser. Bei ca. 10km wird zum ersten Mal die Zeit genommen und man weiß, dass man schon ein Stück geleistet hat. Wir haben an der Strategie gearbeitet wie es ab hier weitergeht. Immer wieder Gefühls-Check und Geschwindigkeits-Check betrieben. Aber der Halbmarathonmarke wurde es wirklich hat für meinen Vater und auch ich hatte mich „Löchern“ zu kämpfen. Der eine motiviert den anderen, aber Schmerzen lassen sich nicht wegmotivieren. Als mein Vater bei Kilometer 35 auf seinem Tiefpunkt war (ca. auf der Brücke zurück nach Mannheim aus LU kommend), hatte ich komischerweise ein Hochgefühl. Ich hätte plötzlich rennen und springen können. Huch wo kam das denn auf einmal her. Aber für nichts in der Welt hätte ich meinen Vater alleine gelassen. Wir sind zusammen gestartet und wir werden zusammen ankommen war die Devise. Nach dem Lauf sagte er zu mir: „Wenn du nicht gewesen wärst, hätte ich aufgehört“. Welch ein Kämpfer. - Gab es Momente wo Du ernsthaft ans aufgeben gedacht hast?
Wir haben uns eine „Exitstrategie“ zurecht gelegt: Was passiert, wenn der Laufpartner nicht mehr kann oder will. Rennt der andere weiter? Ohne schlechtes Gewissen? Die Strategie sollte helfen, im Falle eines Falles eine schnelle Entscheidung treffen zu können. Aber ich wollte nie ernsthaft abbrechen. Zu groß war der Aufwand und die Anstrengung bis zur Teilnahme – freiwillig aufgeben? Nein!
- Gab es beim Lauf für Dich die oft zitierten Glücksgefühle?
Ab km20 fühlt es sich oft an als automatisiert sich der Körper und die Gedanken lernen fliegen. Ist es das was man mit Glücksgefühlt bezeichnet? Es ist jedenfalls schön. Glücksgefühle hat mir meine Laufgruppe gegeben. Die vielen schönen Gespräche und lustigen Momente – davon zehre ich noch mehr als das Erfolgsgefühl beim Überqueren der Ziellinie.
- Was war Dein erster Gedanke als Du die Ziellinie überquert hast?
GOOOOOOOTTTTTTTTSEEEEEIIIIIIDAAAAAANNKKKKK ist es rum!
- Wie hast Du Dich gefühlt unter so vielen Läufern?
Ein Teil der Masse und doch sehr individuell
- Waren die Zuschauer für Dich eine Motivationshilfe?
Ja, die gut gelaunte Menge ist eine Motivation. Allerdings konnten meine Laufpartner und ich auch zu Zweit viel Spaß haben. Wir haben zum Teil die Menge in Ludwigshafen angefeuert „LU wir brauchen Euch!!!“
Musik! Musik ist mein Treibstoff – kommt Musik dann tanze ich – man kann auch laufend tanzen und schneller werden mit der passenden Musik.
- Willst Du in Zukunft nochmal Marathon laufen; und wenn ja warum?
Ja und nein J
Teamlauf Vorbereitung Teil 2
12.05.2018 Dämmermarathon
Uns interessiert: wie fühlt es sich an, wenn man an den Menschenmengen vorbei seine Staffelstrecke läuft.
Frage 6: Was denkst Du, wenn Du Dir die Hunderten von Zuschauern vorstellst, die Du an der Strecke passieren musst?
ISA:
Ich denke, dass es mir lieber wäre, wenn die alle nicht da wären. Vielleicht bin ich zu langsam oder krieche da keuchend vor mich hin, dann sind die potentiell da, um mich auszulachen.
JULIA:
Momentan stelle ich mir vor, dass ich einen Ludwigshafener Abschnitt laufe und es dann schon dunkel und menschenleer ist. Klingt nicht so attraktiv, ist aber auch egal, denn der Zieleinlauf am Ende mit dem ganzen Team, der wird dann wieder von Jubel begleitet sein 😉
CARO:
Nicht besonders viel. Ich konzentriere mich beim Laufen aufs Laufen. Die Zuschauer beeinflussen mich nur wenig.
YASMIN:
Zusätzliche Motivation für mich; vielleicht sind auch ein paar Hände zum abklatschen da 😀
PETER:
Das ist eigentlich mein stärkster Focus auf den Lauf.
Ich laufe sonst immer alleine und kann mir das gar nicht so recht vorstellen, ob und ggf. was das auslöst.